i2fm_fm_head
 

Blick in Richtung Zukunft

s_fmn13_mod_229x79
Nutzerkongress 2013 — für Zukunftsstärke

Qualifizierung von Dienstleistungssteuerern

s_om_dls_mod_229x079
Steuern - alle brauchen es, kaum einer beherrscht es.

Endlich da!

logo_omcampus
Object Management per E-Learning.

i²fm MBA-Explorer

Facility Management Master
Zugang zum i²fm MBA-Explorer.

„MBA Köpfe “

m_studium_mba
xs_neurohr Kurzer Steckbrief:

  • Name: David Neurohr
  • Position: stellv. Regionalleiter
  • Firma: FAC’T GmbH, Münster
  • Akademischer Werdegang: Wirtschaftsingenieur (B.Eng.)

i2fm: Herr Neurohr, Können Sie kurz Ihren beruflichen Background und Werdegang skizzieren? 

xs_neurohr David Neurohr: „Nach dem Erwerb der allgemeinen Hochschulreife und Ausbildung zum Elektroinstallateur, nahm ich ein Studium zum Wirtschaftsingenieur an der Cooperative State University Stuttgart auf. Durch den Schwerpunkt Facility Management war ich im Kooperationsunternehmen aus der Automobilindustrie sowohl im Gebäudemanagement als auch in internationalen FM-Projekten tätig. Nach erfolgreichem Abschluss als Bachelor of Engineering bin ich seit nunmehr zweieinhalb Jahren bei der FAC´T GmbH, einem Facility Management Dienstleister für Einrichtungen im Gesundheits- und Sozialwesen tätig. Als stellvertretender Regionalleiter Niederrhein gehören die wirtschaftliche und qualitative Steuerung, Weiterentwicklung und Zusammenführung verschiedener Leistungsbereiche in der Betreuung von 5 Krankenhäusern, als auch die Durchführung von Projekten und Beratung zu meinem Aufgabenschwerpunkt."



i2fm: Was bewegt Sie aktuell?

xs_neurohr David Neurohr: „Da gibt es zwei Dinge herauszustellen: Zum einen das abwechslungsreiche und spannende MBA-Studium, das mir neue Erkenntnisse und theoretische Ansätze des strategischen FM vermittelt. Hierbei entstehen neue Impulse und Konzepte, die es bereits jetzt im eigenen Arbeitsumfeld und Unternehmen umzusetzen gilt, um die Servicequalität zu verbessern, Prozesse effizienter zu gestalten und somit das Kerngeschäft unserer Kunden optimal zu unterstützen. Die Praxistauglichkeit der Theorie wird also sofort evaluiert!
Zum anderen habe ich gerade ein Beratungsprojekt in einem großen Krankenhaus mit ca. 800 Betten abgeschlossen, in dem das gesamte Facility Management des Kunden analysiert und Optimierungspotenziale erarbeitet wurden. Angefangen bei den operativen Prozessen und sekundären Aktivitäten, setzte ich mich mit der Aufbauorganisation, dem Thema Rechtssicherheit, dem Einkauf von Fremdleistungen, dem FM-Controlling sowie der Leistungsverrechnung auseinander und entwickelte ein Kennzahlensystem zur Leistungssteuerung.
Hierbei zeigte sich wieder einmal, dass sowohl die operative, taktische als auch die strategische Ebene betrachtet werden muss, um bei der Entwicklung eines ganzheitlichen und strukturierten FM-Ansatzes alle Potenziale auszuschöpfen.“



i2fm: Was möchten Sie noch bewegen (im FM)?

xs_neurohr David Neurohr: „Das langfristige Ziel sollte sein, FM in strategische Entscheidungen der Unternehmensführung einzubinden sowie als Managementdisziplin anerkannt zu werden. Und nur wenn der Facility Manager die dafür notwendigen  Kompetenzen besitzt bzw. diese erhält, kann er die Produktivität und Wirtschaftlichkeit des Kerngeschäfts beeinflussen und somit einen potenziellen Mehrwert liefern. Aus meiner Sicht entwickelt sich das FM durch eine entsprechende Professionalisierung langsam in diese Richtung und liefert einen wichtigen Beitrag zur Unterstützung des Kerngeschäfts. Mit dem Wissen aus dem MBA-Studium werde ich in meinem beruflichen Umfeld weiter daran arbeiten. "



i2fm: Wie sieht Ihre persönliche FM-Vision aus?

xs_neurohr David Neurohr: „… die Unternehmens- und Branchenübergreifende Erkenntnis, dass ein ganzheitlicher FM-Ansatz einen großen Beitrag zu einem achtsamen und Ressourcenschonenden Umgang mit der Umwelt, einer höheren Wirtschaftlichkeit, zufriedenen und motivierten Mitarbeiter sowie zu qualitativ hochwertigen Produkten leisten kann und somit als Fundament zur Erzielung strategischer Wettbewerbsvorteile und eines nachhaltigen Unternehmenserfolges dient. “


i2fm: Ein berufsbegleitendes Studium ist natürlich auch eine Belastung – wie gleichen Sie diese aus?

xs_neurohr David Neurohr: „Auch wenn die Vorlesungen und Ausarbeitungen viele Wochenenden sowie Abend- und Nachtstunden neben dem Beruf in Anspruch nehmen und Freizeitunternehmungen stark eingeschränkt werden müssen, finde ich teilweise mit sportlichen Aktivitäten wie Laufen, Squash und Klettern, einen Ausgleich. Des Weiteren versuche ich auch, ein von mir geleitetes soziales Entwicklungsprojekt in Westafrika weiter voranzutreiben, um mich durch andere Themenbereiche etwas abzulenken. Das wichtigste ist aber neben der Unterstützung von Freunden und Familie meine wundervolle Lebensgefährtin, die es versteht, mir mit viel Verständnis und der Entlastung von alltäglichen Aufgaben, die notwendigen zeitlichen Freiräume zu schaffen und mir im richtigen Augenblick die Motivation zu geben, die für ein solches Studium notwendig ist.“


i2fm: Herr Neurohr, wir danken Ihnen für dieses Gespräch.