Nutzen statt Besitzen – Was sagen FM-Protagonisten dazu? |
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Markus Schwerzmann, Geschäftsführer der Infrareal AG: "Ich fände es sehr spannend, wenn der Car2Go-Sprecher Andreas Leo mit seiner Prognose Recht behält, dass mit der jungen Generation von heute das Prinzip von "Nutzen statt Besitzen" in der Mitte der Gesellschaft ankommen wird. Das würde bedeuten, dass sich eine Entwicklung, die die Chemie- und Pharmabranche schon vor einigen Jahren vollzogen hat, tatsächlich zu einem Megatrend auswächst. Bei den Chemie- und Pharma-Unternehmen gibt es bereits zahlreiche Erfolgsbeispiele - um die Pharmaserv Marburg hier nur einmal exemplarisch zu nennen - bei denen Produktionsstandorte in eine Multi-User-Struktur überführt wurden mit klarer Trennung zwischen einem "besitzenden" Standortbetreiber und "nutzenden" Unternehmen, die auf dem Standort ihrem Kerngeschäft nachgehen. Das Prinzip ist ökonomisch und unternehmerisch aus vielen Gründen sinnvoll. Warum also nicht auch für den einzelnen Autofahrer?" |
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Frank Beier-Rosen, Geschäftsführer der Ev. Johannesstift Service GmbH: „Car-Sharing und Fahrrad-Verleihsysteme als Beispiele für intelligente Angebote einer mobilen, flexiblen und ressourceneffizient denkenden Gesellschaft im Sinne von „Nutzen statt Besitzen“. Wir brauchen endlich mehr Aufgeschlossenheit gegenüber dieser eigentumslosen Form des Konsums. Wir müssen vor allem bei "den Kerngeschäftsvertretern dieser Welt" den Bekanntheitsgrad und vor allem die Potenziale dieses Ansatzes steigern und pragmatische Zugänge zu den entsprechenden Angeboten ermöglichen. Und das FM muss diesen Ansatz in Angebote transferieren!“ |
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Matthias Böhmer, Leiter Manufacturing Engineering der Adam Opel AG: "Den Gedanken des Nutzen statt Besitzen finde ich sehr spannend. Und zugleich wundert es mich nicht, dass wir in der Automobil-Branche hier Vorreiter sind. In der Autoproduktion werden schließlich seit längerem ganze Komponenten von Externen produziert und entwickelt. Anders formuliert: Wir nutzen das Know-how ohne es selbst zu besitzen. Ich bin mir sicher, nach Produktion und Produkt werden solche Konzepte in Zukunft auch auf Dienstleistungen angewendet werden. Erste Überlegungen dazu existieren ja bereits." |
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Klaus Hook, Leiter Property Management der ABB Grundbesitz GmbH: „Unter dem Ansatz Nutzen statt besitzen stellen wir unseren operativen Einheiten als Eigentümer die optimalen Flächen zu den bestmöglichen Kosten zur Verfügung. Dadurch können wir flexibel auf die Anforderungen aus dem Kernsgeschäft reagieren wie z. b. bei Produktionserweiterungen oder Produktionsverlagerungen sowie bei Zu- und Verkäufen von Unternehmensteilen. Hierzu benötigt man ein professionelles CREM das die Eigentümerfunktion innehat und somit dem Unternehmen größtmögliche Flexibilität garantiert.“ |












