i2fm_fm_head
 

FM Kongresse fm'nutzerkongress 2011 - Umfragen (Startseite)

1. Prognose: Über die Professionalisierung des Objektmanagements strampeln wir uns (endlich?) frei zum wirklichen Facility Management

Das Tagesgeschäft des Facility Managers ist nach wie vor noch ein (fast) reines Objektservicegeschäft – sei es als Auftraggeber oder als Auftragnehmer. Aber allmählich greift die Professionalisierung in allem, was direkten Objektbezug hat. Wenn jetzt neue Standards, neue Erkenntnisgrade kommen und sich sowohl das Berufsbild des Objektmanagers schärft, als auch das des Dienstleistungssteuerers entsteht, dann (und nur dann) verschafft dies den FM-Verantwortlichen die nötige Luft, um von strategischen Sekundärgeschäftsentwicklungen nicht nur zu träumen, sondern sie auch auf zu setzen – parallel zum OM! Also dann auch endlich irgendwann FM. Ein langer Weg...
Finden Sie auch? Oder sehen Sie das anders?
Hier gelangen Sie zur Abstimmung.

s_fmn11_umfrage

2. Prognose: Durch professionelle FM-Strukturen (nicht OM!) wird der Sekundärbereich beim Corporate schlagartig transparent und das ergibt zwangsläufig ein Daseins-Legitimationsproblem

Die Erkenntnis 2010: Durch klare FM-Strukturen wird plötzlich überdeutlich, wie groß der Sekundärbereich eines Corporates mitunter ist (je nachdem wie konsequent man „Sekundärressourcen“ begreift und darin aufgehen lässt). Und wenn dann auch noch ebenso konsequent der Vollkostenansatz gewählt wird, denn nur so kommt man an die großen Potenziale, dann ist das Dilemma da: ein Riesenkostenblock wird sichtbar, der – egal wie sehr er auch direkt jährlich verkleinert wurde – immens erscheint. Und so vor allem noch nie sichtbar war! Spätestens jetzt wird es gegenüber den Kerngeschäftsentscheidern (und deren Berater-Zuflüsterern) kritisch, denn die verstehen unter FM immer noch Hausmeister. Und wieso sollte der plötzlich über ein Viertel der Bilanzwerte verfügen?
Ein riesiges Legitimationsproblem! Dann heißt es: Raus aus der Deckung! Legitimationskampf über Professionalisierung der Begriffe, Zuständigkeiten und Orgastrukturen, über Strategiesynchronisation mit dem Kerngeschäft und über das eigene Selbstverständnis!
Was meinen Sie?


s_fmn11_umfrage

3. Prognose: Es muss mehr weitergebildet werden!

Glasklar: Wenn die beiden ersten Prognosen stimmen, dann braucht es... Weiterbildung! Es hapert an OM UND FM Know-how auf breiter Ebene. Von Kompetenzentwicklung noch ganz zu schweigen. Dann müssen wir fit werden für Strategie-Entwicklung, für unternehmerisches Denken auf der FM-Seite, für perfekten Objekt- und Serviceumgang auf der Dienstleistungssteuerungs-Seite und für ein vollständiges Leistungsbild sowie Handlungskompetenzen auf der Objektmanagement-Seite.
Klar, dass wir das so sehen – wir sind ja Weiterbilder! Umso spannender dürfte für Sie sein, wie hier die anderen abstimmen. Denken Sie daran, dass die Weiterbildungsquoten in Deutschland gemessen am EU-Querschnitt WEIT zurück hängen...
Geben Sie dem Thema auch Ihre Stimme.


s_fmn11_umfrage

4. Prognose: Das Hausmeister-Image werden wir auch in den nächsten 10 Jahren nicht los!

Ist ja schön, wenn das Thema FM auch einmal in der überregionalen Tagespresse auftaucht, aber haben Sie schon die letzte Entgleisung in der FAZ gelesen? Da heißt es mal wieder, wie in jedem Jahr: „Früher hießen sie Hausmeister, jetzt „Facility Manager“. Früher waren sie die gute Seele eines Gebäudes, heute sind sie studierte Wirtschaftsingenieure.“

Dieses völlig falsche Themenverständnis muss überwunden werden. Nur so kommt man in die Verantwortungsfunktion für Sekundärprozesse UND -ressourcen. Aber dann müssen auch diejenigen, die sich Facility Manager nennen, auch endlich FM machen (wenn sie es denn können – siehe Prognose 3!). Und nicht, wie in dem FAZ-Bericht überdeutlich wurde, faktisch wirklich nur ein besserer (wenn überhaupt) Hausmeister sein. Nicht falsch verstehen. Das ist ein ehrenwerter Beruf. Aber wenn Facility Manager Hausmeister wären, dann hießen sie Hausmeister.

Werden wir dieses Image in den kommenden 10 Jahren los?


s_fmn11_umfrage