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11. März 2009 | Konjunkturgelder richtig investieren? Mutig sein!

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Pressemitteilung des Internationalen Instituts für Facility Management vom 12.03.2009 zum fm´brennpunkt „Konjunkturgelder richtig investieren“ am 27. Februar 2009

Der fm´brennpunkt „Konjunkturgelder richtig investieren“ war genau auf der Linie mit den aktuellen Problemen.

Klaus Wehling, Oberbürgermeister Stadt Oberhausen, bringt es auf den Punkt: „Die Erwartungshaltung ist unglaublich groß.“ Die Milliarden sind da und mit ihnen zahlreiche Begehrlichkeiten. Nun sieht sich die Öffentliche Hand mit der Mammutaufgabe konfrontiert, in kürzester Zeit längst überfällige Sanierungsprogramme durchzuführen – von der Planung über die Antragsstellung bis zum Bestehen vor dem Rechnungshof. Deswegen kam der fm´brennpunkt gerade zur richtigen Zeit: Die wichtigsten Fakten wurden in kompakter Form und in intensivem Austausch mit den Verantwortlichen diskutiert.


Auf dem kostenfreien fm´brennpunkt wurden von Top-Referenten die Regeln und Rahmenbedingungen einer sachgerechten Investition definiert. Besonders intensiv waren die Plenumsdiskussionen, als es um den besten Umgang mit den vagen Angaben über den Inhalt der Handreichung ging. Wie findet man den optimalen Weg zur sinnvollen Investitionsentscheidung angesichts der vielen Unsicherheiten?

Mutig sein! lautete die Antwort. Was dies genau bedeutet, erläuterten Dr. Hans-Uwe Flunkert, Leiter des Gebäudemanagements der Stadt Wuppertal, und Frank Gensler, Kämmerer der Stadt Neuss. „Man darf sich nicht an Details festbeißen, sondern muss sinnvolle Projektentscheidungen treffen,“ erklärt Frank Gensler. Dazu gehört, zurückgestellte Projekte vorzuziehen, anstatt neue zu initiieren. Flunkert schlägt außerdem eine projektbegleitende Zusammenarbeit mit dem Rechnungsprüfungsamt vor, bis die Details der Förderrechtlichkeit geklärt sind.

Außerdem erfuhren die Teilnehmer, wie mit den bereits bekannten Angaben, wie beispielsweise Verwendungs- und Zusätzlichkeitsnachweis, umzugehen ist. Was ist eigentlich förderberechtigt, wer trägt die Nachweisführung und wie geht man mit der Gefahr der Doppelförderung und der Prüfung durch den Rechnungshof um? Wie vorteilhaft eine bestehende Immobilienstrategie angesichts der Wünsche der Öffentlichkeit und Politik sein kann, wurde durch Frank Gensler am Beispiel der Stadt Neuss dokumentiert.

„Die Themen sind genau auf der Linie mit unseren aktuellen Problemen. Wir wollen die hier gesammelten Erfahrungen auf jeden Fall in unserem Unternehmen einbringen.“ Achim Bay, IMD

Überzeugen durch Fakten. Das ist das Credo Dr. Hans-Uwe Flunkerts, Leiter des Gebäudemanagements der Stadt Wuppertal. Er begreift faktenbasierte Aufklärung als eine der Aufgaben der Verantwortlichen. Damit gemeint ist die Aufklärung der Öffentlichkeit und Politik, um das Fundament einer akzeptierten und zügigen Investitionsumsetzung zu schaffen. Schließlich zieht es die Politik in die Fläche, ohne sich der Konsequenzen in Form milliardenschwerer jährlicher Folgekosten bewusst zu sein. So kann das neue Schulgebäude schnell zur Kostenfalle werden.

„Der brennpunkt ist sehr gut. Besonders die hier vorgetragende Methode der Gesamtbetrachtung ist super.“ Thomas Nacke, Stadt Gronau

Unerlässlich für eine Beurteilung von Investitionen und Folgekosten ist ein Überblick der Vollkosten von Gebäudev und Liegenschaften. Den Teilnehmern  wurde verdeutlicht, wo die größen Kostensenkungspotentiale ihrer Immobilien liegen und wie sie diese heben können. Frank Werker, Gieselmann und Partner, weiß: „Sinnvoll sparen und investieren ist immer an die Fläche und ihre Nutzung gebunden.“ Daher formuliert er die an Praxisbeispielen hergeleitet Befürchtung, dass die Investitionen der Konjunkturgelder insgesamt zu einer Haushaltsbelastung führen werden – wenn sie nicht sachgerecht genutzt werden.

Durch die Vollkostenbetrachtung können jene begreifbaren Zahlen errechnet werden, die gebraucht werden, um vielversprechenden Investitonsprojekte auszuwählen, die Öffentlichkeit und Politik über die Präferenzen aufzuklären und vor dem Rechnungshof zu bestehen.

„Ich muss die Spontanität loben, mit der diese Veranstaltung organisiert worden ist. Man hat gesehen, dass ein Thema akut wird und sofort reagiert. Ich wünsche mir eine Folgeveranstaltung.“ Siegrid Aring, Stadt Ratingen

Die Teilnehmer profitierten vom intensivem Austausch mit den Experten für ihr aktuelles Tagesgeschäft. Dass dieses Thema noch nicht abgeschlossen ist, ist angesicht der vielen Unklarheiten klar. Vertiefende Informationen und eine Aufklärung über die neuesten politischen Entscheidungen zum Konjunkturpaket werden daher in der Seminarreihe fm´kommunal aufgegriffen. Die nächste Veranstaltung findet am 6. Und 7. Mai 2009 statt.




Die Pressemitteilung

Diesen Pressebericht stellen wir Ihnen als Word-Dokument gerne zur Verfügung.

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