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10. Feb 2009 | FM, der Krisenhelfer?

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Pressemitteilung des Internationalen Instituts für Facility Management vom 10.02.2009 zum richtigen Umgang mit der Wirtschaftskrise

Wie soll man auf die Wirtschaftskrise reagieren?
Die Grundstimmung ist düster. Entlassungen, Pleiten, Kurzarbeit – die Liste lässt sich weiterführen. Die Frage ist, wie auf die Krise zu reagieren ist. Fakt ist, dass der Mittelstand auf die Herausforderung anders reagieren muss, als globale Großunternehmen. Doch wonach sich richten?


Wer die Krise meistern will, muss kämpfen. Die Frage ist nur, auf welchem Feld? Stimmen die gängigen Prioritäten wie Entlassung oder Kurzarbeit? Ein Patentrezept gibt es nicht, auch blindes Orakeln hilft nicht weiter. Gefragt sind langfristige Konzepte zur Krisenbewältigung, die auf das Unternehmen zugeschnittene, umfassende Lösungen bieten. Klar ist, dass für den Mittelstand andere Regeln gelten als für global agierende Großunternehmen.

Ein Beispiel: Sind Entlassungen für Konzerne ein etabliertes Mittel zur Kostensenkung, ist die Freisetzung von Mitarbeitern für den Mittelstand gefährlich. Binden sie doch als Vertreter von Spezialisierung und Innovation jene heiß umworbenen Fachkräfte, deren Mangel regelmäßig diskutiert wird. Ein Verlust dieser Fachkräfte wäre gleichbedeutend mit einem Verlust des wichtigsten Erfolgsfaktors, nämlich Fachwissen und Know-how.

Doch wo kann, bzw. muss man sonst Kosten sparen und/oder senken? Natürlich gibt es zahlreiche Ansätze. Dennoch lohnt es sich, einmal die Potentiale näher zu betrachten, die modernes Facility Management (FM) zu bieten hat. Dabei geht es nicht um das klassische Outsorcing von Gebäudeservices oder Reinigungdiensten, mit denen Großunternehmen beträchtliche Kostensenkungseffekte erreichen. Es geht vielmehr darum, die hohen Prozesskosten auf der Sekundärseite zu senken. Und innerhalb derer nehmen die gängigen Gebäudeservices nur einen kleinen Teil ein. Für den Mittelstand beträgt das FM-Potential nicht selten eine Größenordnung von 10% der Gesamtbilanz.

Modernes FM bedeutet für ein mittelständisches Unternehmen, dass innerbetriebliche Leistungsbeziehungen zwischen Kerngeschäft und Supportgeschäft aufgebaut werden, die das Unternehmen zukunftsfähig aufstellen. Dazu gehört auch die Übernahme von Risiken und wirtschaftlicher Verantwortung für die Supportressourcen durch den FM-Bereich, worin sich erfahrungsgemäß erhebliche Kostensenkungspotentiale bei gleichzeitiger Qualitätssteigerung verstecken. Das Geheimnis liegt schlicht und ergreifend in der systematischen Vermeidung der „Ehda“-Kosten für ein verändertes Verbraucherverhalten.

Damit einher geht eine organisatorische Umstrukturierung, die im Mittelstand bereits in Einzelfällen erfolgreich umgesetzt worden ist. Die monitären Effekte einer intelligenten FM-Struktur haben dabei nachweislich das Potential einer bis zu 20fach höheren Kostensenkungsleistung gegenüber den bisherigen Service-Outsourcing-Ansätzen. Angesichts der Krise ist eine Organisationsentwicklung und Gestaltung von Leistungsbeziehungen nach den Maßgaben des sauberen FMs also eine echte Alternative.

Modernes FM allerdings ist in der Breite noch nicht im Mittelstand angekommen. Doch gerade hier liegt ein beträchtliches Potential, das, wenn es nur gehoben wird, Unternehmen durch die Krise bringen kann. Dieser Aspekt kann in Zeiten einer kritischen wirtschaftlichen Situation das Kriterium sein, das über den Erfolg oder Misserfolg entscheidet.

Hintergrundinformationen:

  • Angesichts der Wirtschaftskrise bewahrt das Gros der deutschen Unternehmen Ruhe, auch wenn täglich Botschaften von vermeintlichen Massenentlassungen und unfreiwilliger Kurzarbeit durch die Medien geistern.
  • Um die Krise zu überstehen und auch in Zukunft erfolgreich zu sein, darf kein kopfloser Aktionismus die Entscheidungen leiten, sondern vielmehr umsichtige und langfristig angelegte Konzepte. Teil dieser Konzepte muss eine optimale Abstimmung von Sekundärprozessen und Kerngeschäft sein. Modernes FM bietet das notwendige Know-how dazu.
  • Um eine zukunftsfähige FM-Struktur im Unternehmen realisieren zu können, braucht es Fachwissen. Zugang zu diesem Know-how kann man unter anderem auf dem fm´nutzerkongress 2009 finden.



Die Pressemitteilung

Diesen Pressebericht stellen wir Ihnen als Word-Dokument gerne zur Verfügung.

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