BASIS-SEMINAR – DLS1

Grundlagen der Präventivsteuerung

09. April 2018 | TZU, Oberhausen

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Das Funktions- und Leistungsmodell

Ein hoher Outsourcinggrad an Facility Services ist heute normal. Die Verringerung der Eigenleistungstiefe erfordert von den Mitarbeitern der Auftraggeberorganisationen zunehmend Steuerungskompetenz. Die kann aber auch bei höchstem leistungsspezifischen Fachwissen in fast allen Fällen NICHT vorausgesetzt werden. Ist die Steuerungskompetenz nicht vorhanden, kommt es zu Schieflagen in der Beziehung zum Leistungserbringer. Es kommt zu Minderleistungen, die wirtschaftlich und rechtlich erhebliche Auswirkungen haben können. Das Seminar DLS 1 ermöglicht durch die Heranführung an Erfordernis, Nutzen und Mehrwert von präventiver Steuerung die Aneignung der entsprechenden Fertigkeiten.

 

Ergebnisziele

  • Klarheit und Notwendigkeit erarbeitet – welchen Veränderungen und Entwicklungen sich Steuerer stellen müssen
  • Auswirkung berechnet – was Nicht-Steuern Jahr für Jahr und Leistungssegment für Leistungssegment tatsächlich an Verschwendung kostet
  • Funktionen verstanden – DLS, OM, FSM: Wer auf jeder einzelnen Funktionsebene welche Verantwortung trägt
  • Basismodelle des FM kennen gelernt und wie das hilft, Präventivsteuerung in der eigenen Organisation umsetzen zu können
  • Leistungsablauf verinnerlicht – auf welche Art und Weise jede Leistung abläuft, welche einzelnen Elemente in immer derselben Reihenfolge vorkommen und welche Bedeutung die einzelnen Elemente im Zusammenspiel wirklich haben
  • Klarheit für den Weg vom reaktiven Kontrollierer zum präventiven Sichersteller!

09:30 Uhr | Begrüßung
Ankommen, Vorstellen und Erwartungen

  • Soziogramme – die Teilnehmer positionieren sich im Raum hinsichtlich Erwartung, Motivation, Background und stellen sich dabei einander vor
  • Diskussion zum Zustand der aktuellen Betriebssituation auf Standorten

10:30 Uhr | Input & Diskussion im Plenum

  • Wirkungsberechnung von Verschwendung und deren Größenordnung
    Vollkosten- und Betriebskostenaufschlüsselung, Beeinflussbarkeiten
  • Sicherstellungsfunktion als zentrale Herausforderungen der Steuerung
    Darstellung und Konsequenz der „Black-Box“ der Dienstleistungssteuerung

11:00 Uhr | Input
DLS, OM, FSM: Wer trägt auf jeder einzelnen Funktionsebene welche Verantwortung

  • Herleitung der Funktionsebenen im FM und deren Verantwortungsbereiche
  • Basismodelle des Facility Managements

12:00 Uhr | Workshop
Erarbeitung der eigenen Tätigkeitsschwerpunkte und Aufgaben

  • Durch die Zuordnung der eigenen Tätigkeiten wird ad hoc sichtbar, wo Tätigkeiten und Aufgaben in Schieflage sind, weil sie in der Praxis bisher falsch zugeordnet waren

12.45 Uhr | gemeinsame Mittagspause

13:45 Uhr | Input
Herleitung des vollständigen Leistungsmodells als Darstellung eines standardisierten Leistungsablaufs

  • Der neue Standard des Leistungsmodells hat 5 zentrale Elemente mit entscheidender Hebelwirkung für den Regelbetrieb:
    • Implementierung
    • Disposition
    • Freigabe
    • Kontrolle & Stichprobe
    • Abnahme
  • Darstellung auf welche Art und Weise jede Leistung abläuft, welche einzelnen Elemente in immer derselben Reihenfolge vorkommen und wie sie zusammenhängen

15:15 Uhr | Workshop
Zuordnung der eigenen Aufgaben zur neu entstandenen Funktions-Leistungsmatrix

16:45 Uhr | Abschluss im Plenum
Vereinbarung von Veränderungsnotwendigkeiten als Ergebnis der Neuzuordnung der eigenen IST-Leistungen

17:30 Uhr | Verabschiedung der Teilnehmer

Gebühren
Die Gebühr je Seminartag beträgt EUR 675,00 zzgl. MwSt. Bei gleichzeitiger Buchung von 3 Modulen je Person beträgt die Gebühr je Seminartag EUR 499,00 zzgl. MwSt.; inkl. Kursunterlagen, Mittagessen, Kaffee und Erfrischungsgetränken während der gesamten Veranstaltung.





* alle Preise zzgl. MwSt.
* Mit der verbindlichen Anmeldung akzeptieren Sie unsere Teilnahmebedingungen.