Praxiscamp: Dienstleistungssteuerung

Gemeinsam auf dem Weg vom Basecamp zum Gipfel

20. Juni 2017 | Unperfekthaus, Essen

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DLS – Gemeinsam auf dem Weg zum Gipfel

Am 20. Juni 2017 heben wir als Heimatplattform das Basecamp für Dienstleistungssteuerer aus der Taufe. Im Bereich Dienstleistungssteuerung professionalisieren sich die Unternehmen zusehends und wir möchten einen Tag lang alle zusammenbringen, die sich damit schon auf den Weg gemacht haben oder es noch tun wollen. Dazu sind Interessenten eingeladen genauso wie die knapp 1.000 Teilnehmer unserer DLS-Seminare und Inhouse-Trainings. Wir werden Updates aus unserer Institutsarbeit vorstellen, Dozenten unserer Kurse sind da, Leute, die Steuerungs-Tools in dem Zusammenhang entwickelt bzw. auf die eigenen Belange adaptiert haben. Es gibt Rückendeckung, Updates zur konkreten Werkzeugverwendung und jede Menge Austausch.

Wozu eine Heimatplattform für Steuerer?

  • Damit es leicht wird, den neuen Ansatz der Steuerung im Alltag in die Tat umzusetzen
  • Damit Sie klar sehen, was State of the Art bei der Dienstleistungssteuerung ist – Vorteile und „Must-haves“ der neuen Steuerung noch einmal gemeinsam vor Augen geführt werden
  • Damit Sie die vereinbarten Leistungen bekommen und die Verschwendung von barem Geld aufhört und Ihre Nutzer zufrieden sind
  • Und vor allem: nach dem Gipfelsturm kommen die „Mühen der Ebene“ – zusätzliche Motivationsspritzen bringt der Austausch mit Gleichgesinnten

Diese Fragen stellen sich Steuerer …

Da waren Sie bei einem DLS-Seminar oder Inhouseschulung, kommen hochmotiviert nach Hause ins Tagesgeschäft und stehen dann ganz allein vor den Hürden der Umsetzung. Wie weiter?

  • Ich bin ganz gut unterwegs in Sachen Umsetzung, aber ich kenne keine Dienstleistungssteuerer außerhalb meines Unternehmens. Wie machen das denn andere?
  • Ich habe sehr viel Input bekommen – womit fange ich jetzt am besten an?
  • Ich wünsche mir etwas mehr Rückhalt durch Organisation und Führungskräfte. Statt zu steuern, soll ich doch wieder nur kontrollieren und draufhauen.
  • Ich hätte noch ganz andere Fragen!

Mit Dienstleistungssteuerung wollten Sie sich immer schon mal beschäftigen, aber Sie  wissen nicht so Recht, wie anfangen?

  • Alle reden über Dienstleistungssteuerung, aber irgendwie meint dann doch jeder was anderes. Was ist denn eigentlich die „Neue Steuerung“ und was nutzt das Funktions- und Leistungsmodell von dem immer wieder die Rede ist?
  • Wie kann ich meine Mitarbeiter und Kollegen zu dem Thema motivieren?
  • Die Revision steht vor der Tür. Wie mache ich meine Steuerung revisionsfest?
  • Ich hätte noch ganz andere Fragen!

Der Tagesablauf

ab 08:00 Uhr | Für die Frühaufsteher

  • gemeinsames Frühstück im Unperfekthaus

09:00 Uhr | Begrüßung und Entwicklung einer Scorecard

  • Die Wanderroute: Wie sieht der Weg zur guten Dienstleistungssteuerung aus? Welche Stationen liegen typischerweise auf dem Weg? Stolpersteine? Abkürzungen? Wie wird man trittsicher?
  • Vorstellungsrunde: Wer geht auf diesem Weg gerade wo?
  • Wir skizzieren gemeinsam eine Scorecard, sodass jeder Teilnehmer für sich markieren kann, wo er/ sie steht, wer mit ihm/ ihr auf einer vergleichbaren Stufe steht

11:00 Uhr | Update Werkzeugkoffer der Dienstleistungssteuerung
Um die neue Steuerung in die Tat umzusetzen – oder anders gesagt „das Wesen Deines Werkvertrags“ vollkommen sicherzustellen – sind 4 Bausteine wesentlich:

  1. Planung
    Mit dem dem Tool „RfT-Checkliste“ (Ready for Take-off) können Sie in der Planungsphase all das glattziehen, was im Vertrag für die Ausführungsebene noch nicht 100%-ig eindeutig beschrieben ist.
  2. Disposition & Freigabe
    Zeige mir, wie Du disponierst, und ich sage Dir, ob Deine Leistungserbringung auch vereinbarungskonform wird. Noch klarer: Schlechte Disposition = schlechte Leistung! Hierzu gibt es Tools, um die Arbeitsvorbereitung (des Dienstleisters) plausibel sichergestellt zu wissen. Das ist der Freigabeprozess.
  3. Kontrolle (durch den AN) & Stichprobe (durch den AG)
    Kontrollierst Du noch oder steuerst Du schon? (Achtung: Echte Steuerer kontrollieren nicht, sie bestichproben – das ist ein Riesenunterschied.) Wie führt man im Sinne der neuen Steuerung eine Stichprobe durch? Was und wann wird bestichprobt? Wie verfährt man mit den Ergebnissen?
  4. Eine Abnahme ist eine Abnahme ist eine Abnahme!
    Erst mit einem geregelten Abnahmeprozess ist sichergestellt, dass wirklich alles gemacht wurde. Also nicht „nur“ gewartet und geputzt, sondern auch eingewiesen, unterwiesen, protokolliert, kontrolliert, überarbeitet, dokumentiert, weitergebildet u.v.a.m. wurde. Und: nein, damit ist keine stillschweigende Abnahme gemeint! Und auch eine Rechnungsfreigabe ist keine Abnahme. Nur eine Abnahme ist eine Abnahme ist eine Abnahme.

11:00 Uhr | Impuls zum Werkvertrag

  • Worauf haben Sie ein Anrecht, auch wenn es in Ihrem Vertrag gar nicht explizit drinsteht?

12:30 Uhr | Workshop I – jetzt sind Sie dran:

  • Arbeiten mit der Abnahme-Checkliste
  • An der Diskussion um die Abnahme scheiden sich zurzeit noch die Geister. Geht doch gar nicht, eine flüchtige Dienstleistung abnehmen – das sagen die einen. Geht doch, und vor allem es geht eigentlich gar nicht ohne!

13:30 Uhr | Gemeinsames Mittagessen

14:30 Uhr | 1.000 Schritte – wir begehen gemeinsam das Unperfekthaus

  • Wie man die Kontroll- und Stichprobentools richtig anwendet

15:30 Uhr | Workshop II – jetzt sind Sie nochmal dran

  • Wie man die RfT-Checkliste anwendet?
  • Wie bekomme ich meinen Dienstleister dazu, auch im bestehenden Vertragsverhältnis mit Dispositions- & Freigabetools mit mir zusammen zu arbeiten?

16:30 Uhr | Marktplatz

  • Die Ergebnisse der Workshops & die Ortung des eigenen Standpunkts auf der DLS Scorecard

17:20 Uhr | Neue Entwicklungen aus der Institutsarbeit als Ausblick

  • Wie der Facility Service Vertrag aussieht, der die Erkenntnisse und Prinzipien der neuen Steuerung umsetzt und was ihn von den bisherigen Standard- oder Musterverträgen unterscheidet?
  • Revisionssicherheit: Worauf Dienstleistungssteuerer sich einstellen müssen?
  • In Arbeit: Leitfaden zur Umsetzung des Funktions- und Leistungsmodells

17:50 Uhr | Verabschiedung der Teilnehmer

18:00 Uhr | Ende der Veranstaltung