Praxiscamp: Das smarte LV

Auf dem Weg zu einem neuen Kalkulationsmodell für Facility Services

13. September 2018 | TZU, Oberhausen

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Zu den nach wie vor größten Problemen in der Zusammenarbeit zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer gehört, dass vielerorts der eigene Kostendruck des Auftraggebers an den Dienstleister unreflektiert und ungesteuert weitergegeben wird. Das Ergebnis: Preisdrückerei, „aber bitte bei gleichbleibender Qualität“.

  • Was die Arbeit von Kalkulatoren außerdem erschwert:
  • fehlende oder falsche Informationen über Gebäuden und Anlagen sowie deren Zustände
  • fehlende Dokumentation
  • nicht-vollständige Massen & Mengen
  • uneinheitliche Unterlagen – mal Excel, mal Powerpoint, mal Kraut und Rüben
  • fehlende Standards oder Erleichterungen für die Vereinheitlichung

Und dann kommt auch noch das Funktions- und Leistungsmodell immer stärker in den Ausschreibungen an. Wie kalkuliert man jetzt danach? Was ändert sich dadurch?

Alle diese Dinge hängen zusammen. Auftraggeber, die mit dem Funktions- und Leistungsmodell arbeiten, gehen auch ihre Seite der Problematik bei der Erstellung des LVs an. Ein Grund mehr, von allen Seiten an der Etablierung dieses Modells zu arbeiten.

Um über dieses Thema zu sprechen, rufen wir eine Austauschplattform für Kalkulatoren ins Leben. Gerade für diese von ihren Unternehmen zumeist wohlbehütete Gruppe lohnt sich der Erfahrungsaustausch, denn davon kommt man immer reicher zurück, als man hineingegangen ist.

10:00 Uhr | Begrüßung & thematische Einführung

  • Kennenlernen
  • der typische Weg von der Ausschreibung bis zur Implementierung – Rolle der Kalkulatoren, der Vertriebler, des Einkaufs und der Fachabteilung
  • Wo hakt es auf diesem Weg? Was würde das Leben der Kalkulatoren und überhaupt aller Beteiligten erleichtern?
  • Vergabetrends – der Ruf nach neuen Standards für Leistungsvereinbarungen wird laut: Wonach suchen die Auftraggeber?
  • Die Grenzen des Einheitspreismodells
  • Kann man Ergebnisorientierung und Verfügbarkeit überhaupt bepreisen?
  • Austausch- und Heimatplattform für Kalkulatoren

 

Das neue smarte LV & Kalkulationsmodell

11:00 Uhr | Input aus dem Funktions- und Leistungsmodell – welche Auswirkungen hat das auf Kalkulation?

  • Die herkömmlichen LVs als Kalkulationsgrundlage halten mit den Steuerungsansprüchen der Auftraggeber, die aus 4-Quadrantenmodell & Funktions- und Leistungsmodell herrühren, nicht mehr mit
  • Auftraggeber suchen nach neuen Vorgabentools – das erleichtert gleichzeitig die Aufgaben der Kalkulatoren, erfordert aber ein Umdenken

12:00 Uhr | Projektbericht: Ein neues Preismodell im Einsatz zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer – Funktionsweise & Akzeptanz

  • Preismodell: Aufbau, Funktionsweise, Nutzen im gesamten Verlauf der Vergabe und in der späteren Steuerung
  • Kalkulationsgrundlagen und -parameter
  • Leistungsbezugsgrößen
  • Steuerungselemente

12:45 Uhr | Blitzlichtrunde

13:00 Uhr | Mittagspause

 

Umsetzung & Anwendung

14:00 Uhr | Gruppenarbeit: Das neue Smart LV in der Anwendungssimulation

  • das neue smarte Leistungsverzeichnis zum Anfassen
  • jede Arbeitsgruppe bearbeitet eine konkrete Aufgabe anhand des neuen Modells

15:00 Uhr | Kaffeepause

15:30 Uhr | Diskussion – Handhabung des Smart LV in der Manöverkritik

  • Chancen, Möglichkeiten und Konsequenzen des neuen Kalkulationsmodells
  • Diskussion der Rollen von Kalkulatoren, Einkauf, Vertrieb & Fachabteilung
  • Gemeinsame Diskussion der Handhabung eines daraus abgeleiteten Kalkulationstools

17:15 Uhr | Ausblick & Verabschiedung der Teilnehmer

17:30 Uhr | Ender der Veranstaltung





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