iBMX - Betriebsmodell Performance Index

Werkzeug zur Beurteilung der Leistungsfähigkeit des eigenen Betriebsmodells

Mit dem iBMX, dem i2fm Betriebsmodell Performance Index, liegt erstmals ein Untersuchungsinstrument vor, mit dem sich Betriebsmodelle in ihrer Gesamtheit abbilden lassen und in ihrer Leistungsfähigkeit bewertet werden können.

 

In den bisherigen Diskussionen über Betriebsmodelle – und davon gibt es eine Vielzahl – springen die Vorstellungen, was ein Betriebsmodell überhaupt umfasst, meistens zu kurz. Es sind eher Sourcingkonzepte, als echte Betriebsmodelle, die da besprochen werden. In diesem Fahrwasser hält sich hartnäckig die Vorstellung, dass Betreiberhaftung auf einen externen Dienstleister zu übertragen werden könne, obwohl das per Grundgesetz in Deutschland völlig ausgeschlossen ist – Eigentum verpflichtet, Art. 14.

Und gerade die Eigentumsfrage bringt uns zu einem neuralgischen Punkt von FM-Abteilungen, wenn sie sich die Frage gefallen lassen müssen, warum denn der Standort XY die gleiche Arbeit mit 2 Leuten statt mit 200 schaffe. Dass die Standorte – der eine in diesem Beispiel gemietet, der andere im Eigentum – so nicht verglichen werden dürfen, weil zwar die gleichen Tätigkeiten nötig sind, aber in völlig verschiedenen Rollenaufteilungen, drängt sich auf. Aber in der Not von Costcutting-Debatten ist es schwer, hier ohne Modelle und gescheites Argumentationsgerüst durchzudringen. Es fehlt – unter vielem anderen – noch an legitimierter Grundlage für die FTE-Kalkulation.

Dabei sind die „Baustellen“, die ein jeder mit seinem individuellen Betriebsmodell hat, hochgradig vergleichbar. Für die Steuerungsprinzipien, um den Betrieb von Infrastruktur ordentlich zu organisieren, ist die Art der Infrastruktur reichlich unerheblich. Ob Industrie oder Finanzdienstleister, ob Logistiker oder Energieunternehmen – die Branchenzugehörigkeit ist zunächst nicht entscheidend, wenn es um das Modell geht.

Dem iBMX hat das i2fm ein Betriebsmodell zugrunde gelegt, das die grundsätzlichen Betriebsnotwendigkeiten erstmals vollständig abbildet. Das Modell gliedert sich in 3 Teile: Servicekonzept, Steuerungsmodell, und Vereinbarungsmodell.
Servicekonzept – Sie müssen wissen, was Sie alles benötigen
Steuerungsmodell – Sie müssen die Leistungserbringung bedarfs-, anforderungs- und vereinbarungskonform steuern
Vereinbarungsmodell – und das alles muss in die richtigen (vertraglichen) Vereinbarungen mit Ihren Nutzern genau wie mit Ihren Dienstleister fließen

Mit dem iBMX als Tool zur Selbsteinschätzung wird es möglich, die Güte des eigenen Betriebsmodells in dieser Hinsicht zu beurteilen. Auf dem Fundament entstehen langfristige Pläne für das Vorantreiben der eigenen Weiterentwicklung, für den Vergleich mit anderen und für das, was in Sachen Betrieb State of the Art sein wird.

Der iBMX wurde gemeinsam entwickelt mit:

  • BMW Group
  • EnBW Energie Baden-Württemberg AG
  • Deutsche Post DHL Corporate Real Estate Management GmbH
  • MTU Aero Engines AG
  • und andere

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